Vorträge für Selbsthilfe-Gruppen

Selbsthilfe-Gruppen brauchen nicht nur finanzielle Förderung. Für ein gutes Gelingen ist zudem professionelle Unterstützung von außen sehr hilfreich.

In Zusammenarbeit mit der IKOS Jena und der Selbsthilfe-Kontaktstelle Weimar biete ich seit 2004 Seminare und Vorträge für Selbsthilfe-Gruppen an. Dabei vermittle ich hilfreiches psychologisches Wissen zur Moderation von Gruppentreffen sowie alltagstaugliche  Techniken zum Stressabbau, zum Umgang mit belastendenden Situationen und vieles mehr.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:

https://www.steyer-inspiration.de/Selbsthilfe/


========================================================================================================

Pauschbetrag für Menschen mit Behinderungen soll deutlich erhöht werden

Die Bundesregierung plant nach Medienberichten, den steuerlichen Pauschbetrag für Menschen mit Behinderungen zu verdoppeln. Dies ist von Behindertenbeauftragten und vielen Behindertenverbänden schon seit Jahren gefordert worden.

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, bezeichnete die geplante Erhöhung des Pauschbetrags in einem Statement gegenüber Kobinet-Nachrichten als ein nicht nur starkes und wichtiges Signal für mehr soziale Gerechtigkeit, sondern auch ein deutliches Bekenntnis zur Inklusion und Teilhabe. Er wies darauf hin, dass der Pauschbetrag für Menschen mit Behinderungen im Einkommenssteuerrecht seit über 40 Jahren nicht mehr erhöht worden ist. Viele Menschen mit Behinderungen seien deswegen hier steuerrechtlich noch im Nachteil, denn sie hätten Tag für Tag mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen und auch finanziellen Belastungen zu tun.

Einer Meldung der Bild am Sonntag zufolge hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigt, dass die Bundesregierung den steuerlichen Pauschbetrag für Behinderte verdoppeln wird. Der Höchstbetrag, der jährlich ohne Einzelnachweise bei der Steuer angerechnet werden könne, steige von 3700 auf 7400 Euro.

Der Sozialverband VdK begrüßt die steuerliche Entlastung, über die der Bundestag noch dieses Jahr entscheiden soll. VdK-Präsidentin Verena Bentele forderte, den Pauschbetrag zu dynamisieren, so dass er automatisch mit der Inflationsrate steigt. Zusätzlich müsse die Möglichkeit erhalten bleiben, Einzelnachweise für höhere Kosten als die Pauschale anzuerkennen. Die Dynamisierung des Pauschbetrags wird auch von weiteren Verbänden wie dem Sozialverband Deutschland, der Bundesvereinigung Lebenshilfe, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband sowie dem Deutschen Gehörlosenbund gefordert.

Pauschbeträge für behinderte Menschen, Hinterbliebene und Pflegepersonen sind im Einkommensteuergesetz (EStG) in § 33b geregelt. Hintergrund ist, dass Menschen mit Behinderungen im Alltag häufig höhere Kosten als Menschen ohne Behinderungen haben, zum Beispiel höhere Mobilitätskosten. Die steuerlichen Pauschbeträge sind gestaffelt nach dem dauernden Grad der Behinderung (GdB).

Weitere Informationen:

https://www.lebenshilfe.de/wissen/?tx_lfpublications_list%5Baction%5D=list&tx_lfpublications_list%5Bcontroller%5D=Publication&tx_lfpublications_list%5Bsearchterm%5D=Behindertenpauschbetrag&tx_lfpublications_list%5Btypes%5D=&tx_lfpublications_list%5Btopics%5D=&tx_lfpublications_list%5Btags%5D=&tx_lfpublications_list%5Byears%5D=&tx_lfpublications_list%5Beasylanguage%5D=&tx_lfpublications_list%5Boffset%5D=0&cHash=297dfc7ba16158d959eed52c7ec31ff1

=================================================================================================================================

Sänger Gesundheitskommunikation

Mit guten Informationen sind Sie fit für gute Gespräche mit Ihren Ärzten. Sie können bessere Entscheidungen für Ihre eigene Gesundheit treffen. Finden Sie hier - ohne den Anspruch auf Vollständigkeit - verlässliche Quellen!
Aufgenommen wurden Anbieter, die ihr Vorgehen bei der Erstellung der Informationen offen legen bzw. die nach den Prinzipien einer wissenschaftlich begründeten (evidenzbasierten Medizin) arbeiten und sich an der „Guten Praxis Gesundheitsinformation“ orientieren.

Auf folgendem Internet-Portal finden Sie verlässliche Informationen zu Patientenrechten, Portale zu Gesundheitsthemen, Verbraucherinformationen zu Medikamenten, Informationen zu ausgewählten Erkrankungen.

http://www.sylvia-saenger.de/patientenwegweiser

Quelle: www.sylvia-saenger.de


=========================================================================================================

Körper & Seele - Gute Ernährung statt Kapseln

„Ernüchternd“ nennt Ulrich Hegerl das Fazit einer neuen internationalen Studie, an der er mit seinem Team mitgewirkt hat: Mit Nahrungsergänzungsmitteln „lässt sich das Risiko einer Depression nicht vermindern“, so der Direktor der Psychiatrieklinik an der Universität Leipzig. Stoffe, wie Selen, Vitamin D, Folsäure, Calcium und Omega-3-Fettsäuren wirken demnach weder antidepressiv noch vorbeugend.

Der Junge Forschungsbereich der Ernährungspsychiatrie hatte zuletzt Hoffnungen geweckt. In diesem Zuge unterstütze die Europäische Union die MooD-FOOD-Studie, an der mehr als 1.000 übergewichtige oder dickleibige Menschen aus Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden teilnahmen. Menschen mit Gewichtsproblemen wurden deshalb ausgewählt, weil sie ein erhöhtes Risiko für eine Depression haben. Die Studienteilnehmer waren allerdings (noch) nicht daran erkrankt.

Die Hälfte von ihnen bekam täglich Nahrungsergänzungsmittel, die anderen erhielten Placebopräparate. Zusätzlich wurden manche der Teilnehmer darin beraten, wie sie mit Stimmungstiefs umgehen und ihre Essgewohnheiten ändern können: mehr Gemüse, Obst und Fisch statt Schokolade, Chips und zu viel Fleisch. Nach einem Jahr stellte sich heraus: Die Supplemente hatten keinen stärkeren Effekt als das Placebo. Hingegen konnte die Ernährungs- und Stimmungsberatung die Depressionsgefahr leicht reduzieren.

Tatsächlich heben gesündere Ernährungsgewohnheiten, Fettreduktion und Gewichtsabnahme die Stimmung übergewichtiger Menschen - und senken ihr Depressionsrisiko. Das hat ein internationales Forschungsteam bei einer statistischen Analyse von 16 Studien mit 46.000 Probanden ermittelt. Für die Stimmungsaufhellung „braucht es gar keine hochspezifischen Diäten“, erläutert Erstautor Joseph Firth. Eine Kost, die reich an Gemüse und Ballaststoffen ist und Fast Food und Zuckerproduckte minimiert, wirkt demnach Depressionsrisiken entgegen - besonders bei Frauen.     

Klaus Wilhelm

Quelle: Psychologie Heute, Juni 2019, S. 52


=========================================================================================================

Was hab' ich?

Medizinstudenten übersetzen Befunde in eine für Patienten leicht verständliche Sprache. Kostenlos.

Befund einsenden und erklären lassen, so geht's:

Unter folgendem Link https://washabich.de/ können Sie Ihren ärztlichen Befund kostenlos von Medizinstudenten in eine für Sie leicht verständliche Sprache übersetzen lassen.

Auszug aus der Internetseite:

Bei Was hab’ ich? engagieren sich hunderte Mediziner ehrenamtlich, um Patienten beim Verstehen ihrer medizinischen Befunde zu helfen. Denn Patienten, die ihre Befunde verstehen, können ihrer Erkrankung bewusster entgegentreten. Sie können ihrem Arzt im Gespräch die richtigen Fragen stellen und gemeinsam mit ihm Entscheidungen treffen. Oft werden ihnen durch verständliche Erklärungen unnötige Sorgen genommen.

Patienten, die ihre Befunde verstehen, halten sich eher an ihre Therapie und sind insgesamt gesundheits­bewusster. Wir wissen, dass gute, verständliche Informationen langfristig zu einer größeren Gesundheitskompetenz und in der Folge auch zu besserer Gesundheit beitragen.
Daher arbeitet das hauptamtliche Was hab’ ich?-Team an vielen weiteren Projekten, um die Arzt-Patienten-Kommunikation zu verbessern.

Unsere Vision ist eine Arzt-Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe.

  • BEFUNDÜBERSETZUNGEN Wir übersetzen auf washabich.de Befunde für Patienten.
  • KOMMUNIKATIONSAUSBILDUNG Wir bringen Medizinern bei, verständlich mit Patienten zu sprechen.
  • VERSTÄNDLICHE ENTLASSBRIEFE Wir entwickeln automatisiert erstellbare Patientenbriefe.
  • GESUNDHEITSINFORMATIONEN Wir machen Gesundheitstexte mit einfacher Sprache verständlicher.
"Arzt-Patienten-Gespräch", Foto: Christian Klant

Männergesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Man(n) informiert sich - Männergesundheitskongress in Berlin

Erfolgreicher 2. gemeinsamer Männergesundheitskongress in Berlin

Am 28. März fand in Berlin bereits der zweite erfolgreiche Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit statt. Der Kongress bot den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Neues und Spannendes aus dem weiten Feld der Männergesundheit. In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Lutz Stroppe vom Bundesministerium für Gesundheit, wie wichtig Gesundheit und Prävention gerade bei Männern seien. Einer der Kongresshöhepunkte war der Besuch von Skisprunglegende Sven Hannawald. In einem bewegenden Interview berichtete er über die Symptome seiner Burn-Out-Erkrankung und seinen Weg zurück in ein gesundes Leben. Gerade für Männer sei es häufig schwierig Schwächen zuzugeben, aber genau das beweist Stärke, so das Fazit von Prof. Dr. Elisabeth Pott.
(Quelle: Männergesundheitsportal)

Für die meisten Männer ist die eigene Gesundheit im Alltag kaum ein Thema, solange sie sich gesund fühlen und keine Beschwerden verspüren. Welche Herausforderungen ergeben sich aber, wenn Mann in den "besten Jahren" krank wird? Wie kann ein gesunder Lebensstil von Männern gefördert werden und welche Informationen werden benötigt? Sind Gesundheits-Apps zukünftig der geeignete Zugangsweg zu Männern? Anlässlich der Kongresseröffnung am 28. März 2014 erklärte Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit: "Studien zeigen: Männer konsumieren häufiger Alkohol und Drogen, haben ein höheres Unfallrisiko und nutzen seltener Präventionsangebote. Auch auf diese geschlechterspezifischen Herausforderungen wollen wir mit dem geplanten Präventionsgesetz eine Antwort geben. Der Männergesundheitskongress liefert wichtige Impulse dafür, wie wir mit Informations- und Präventionsangeboten einen gesunden Lebensstil fördern können."
Zur gemeinsamen Presseerklärung des Bundesgesundheitsministeriums und der BZgA
http://www.bmg.bund.de/PM_Maennergesundheitskongress_in_Berlin
Erste Ergebnisse aus dem "Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland" finden Sie unter:
http://www.rki.de/maennergesundheit
(Quelle: GP_aktuell 3/14)