Was macht die Selbsthilfe derzeit?

Foto: A. Brenning

Liebe Selbsthilfeaktive,

lange haben Sie in diesen schwierigen Zeiten durchgehalten und hoffentlich gut diese belastende Situation ohne Gruppentreffen von Angesicht zu Angesicht bewältigt. Endlich können wir Ihnen als Selbsthilfegruppen der Stadt Jena Folgendes verbindlich mitteilen:

Ab sofort können sich Selbsthilfegruppen unter bestimmten Voraussetzungen und unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzgesetze treffen. Die Mitarbeiterinnen der IKOS Jena haben diese Nachricht freudig aufgenommen und sind erleichtert, dass sich die Selbsthilfegruppenmitglieder wieder im direkten Gespräch mit Gleichbetroffenen austauschen können.

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

https://gesundheit.jena.de/de/coronavirus

Bitte setzen Sie sich mit den Mitarbeiterinnen der IKOS in Verbindung, um mit uns Ihr erstes Treffen in einem der IKOS-Räume gut vorzubereiten.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass weiterhin die AHA + L (=Lüften) Regeln gelten.

Wenn Sie Fragen haben, Hilfe benötigen, Beratung wünschen: RUFEN SIE UNS AN!!!

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Kostenlose Rechtsberatung

Seit mehreren Jahren bietet die AWO als Kooperation mit dem Jenaer Anwaltverein e. V. einmal im Monat die Möglichkeit einer kostenlosen Rechtsberatung. Diese findet am 30.09.2021 von 15:00 bis 18:00 Uhr im Raum 2 der IKOS statt.

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"Passgenau" Auf den Weg in die berufliche Bildung"

An unserem Standort AWO Zentrum Lobeda in der Kastanienstraße 11 in Jena gab es einen Auszug und einen Einzug, also einen Umzug...

Unser AWO-Pflegedienst ist seit der Fertigstellung unseres Neubaus des Wohnparks LebensWeGe am Allendeplatz dort zu finden.

In den freigewordenen Bereich in der 1. Etage ist nun die Bildungszentrum Saalfeld GmbH eingezogen mit ihrem Team und all ihren Angeboten.

Falls Sie jemanden kennen, für den das spezielle Beratungsangebot von Interesse sein könnte, oder Sie fühlen sich selbst angesprochen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

So kann sich für Sie vielleicht der Weg zu einer Fort- oder Ausbildung oder zum Wiedereinstieg ins Berufsleben ebnen:

"PASSGENAU"
Auf den Weg in die berufliche Bildung mit einer Erwerbsminderung.

PASSGENAU ist ein Angebot nach § 60 SGB IX und wir bieten Ihnen als „Anderer Leistungsanbieter“ die Möglichkeit einer alternativen Maßnahmenform zur herkömmlichen Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Im Rahmen dieses Angebotes entwickeln Sie gemeinsam mit uns Ihr individuelles Bildungsziel. Sie können Sie sich theoretisch und praktisch auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten. Die Maßnahme ist für Menschen geeignet, die eine Erwerbsminderung haben sowie einen bewilligten Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben oder die Anspruch auf Leistungen nach den § 57 SGB IX haben. Das Angebot wird von der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung finanziert.

Erster Schritt: Orientierung - Wo stehe ich?

Zu Beginn einer beruflichen Qualifizierung stehen oft viele Fragen. Wo stehe ich aktuell? Was kann ich schon? Was schaffe ich, wie belastbar bin ich? Was interessiert mich und was passt zu mir? Gemeinsam mit Ihnen klären wir all diese Fragen im Eingangsverfahren. Die Dauer des Eingangsverfahrens beträgt im Regelfall drei Monate. 

Zweiter Schritt: Qualifizierung - Mit echter Praxis zu Erfahrung und Klarheit

Bei uns stehen Ihnen verschiedene Fachbereiche im Berufsbildungsbereich offen. Aber insbesondere der praktische Einsatz in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes ist wichtiger Bestandteil unseres Angebotes. Als Teilnehmer im Berufsbildungsbereich haben Sie die Möglichkeit, nach individuellen und persönlichen Ressourcen, sich in Praktika bei Unternehmen am allgemeinen Arbeitsmarkt zu erproben. Dabei werden sie durch uns begleitet. Der Berufsbildungsbereich gliedert sich in einen Grund- und einen Aufbaukurs von jeweils 12 Monaten Dauer. Im Grundkurs werden Grundkenntnisse z.B. über Arbeitsabläufe vermittelt. Im Aufbaukurs erfolgt dann eine Vertiefung der erworbenen Kenntnisse.

Sie sind nicht allein

Auf Ihrem Weg in einen Beruf werden Sie von festen persönlichen Ansprechpartnern begleitet. Wir unterstützen Sie bei der Erprobung und Stärkung Ihrer fachlichen und persönlichen Fähigkeiten. Wir leiten an, erklären und beantworten Fragen.

 Nähere Informationen erhalten Sie unter:

 https://www.bz-saalfeld.de/beruflicherehabilitation/rehaerwachsene/passgenau/

 

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Neues Angebot für Eltern/Alleinerziehende Elternteile

Ein Angebot der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle Jena, Kritzegraben 4, 07743 Jena

Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis. Ein Anstieg ist bei den Zwölf- bis 17-Jährigen zu beobachten. 8 % der Jugendlichen in Deutschland haben nach eigenen Angaben mindestens einmal in den letzten zwölf Monaten Cannabis konsumiert, 2016 waren das noch 6,9 % und 2011 nur 4,6 %. Bei den 18- bis 25-Jährigen gaben 22 % an, 2018 mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben, 2016 waren das 16,8 % und 2008 nur 11,6 %. In der ambulanten und stationären Suchthilfe sind die Klient*innen mit Cannabisdiagnosen mittlerweile die am häufigsten behandelten Gruppe aus dem Spektrum der illegalen Drogen.
Cannabisklient*innen mit riskantem Konsummuster werden mit Hilfe spezifischer Angebote und Interventionsprogramme inzwischen besser erreicht als noch in den 80-/ 90-er Jahren. Dennoch sind es bisher nur ca. 5% der Konsument*innen. Insbesondere minderjährige Cannabismissbrauchende bzw. -abhängige werden bisher noch wenig adäquat beraten oder behandelt. Auch Eltern sind in die bisherigen Angebote zu wenig einbezogen.
Jetzt versuchen wir mit unseren neuen Angeboten diese Lücke zu schließen:


Elternsprechstunde
Die Elternsprechstunde richtet sich an Eltern bzw. Elternteile, die sich Gedanken/ Sorgen bzgl. des Alkohol-, Drogen- und/ oder Medienkonsums ihrer (minderjährigen und/oder noch im Haushalt lebenden) Kinder machen. Vielleicht sind die Jugendlichen auch bereits in der Schule oder anderweitig wegen des Konsums/ mit den Drogen auffällig geworden oder weil sie wichtige Aufgaben wegen der Internetaktivitäten vernachlässigen?
Termine
* nach telefonischer Vereinbarung unter: 03641/ 22 18 0
* oder über E-Mail: psbs-jena@sit-online.org


FriDA -Frühintervention bei Drogenmissbrauch in der Adoleszenz
Das Angebot richtet sich an Eltern bzw. Elternteile mit cannabis-konsumierenden Kindern (Heranwachsende, Jugendliche oder junge Erwachsene bis max. 23 Jahre, die noch im elterlichen Haushalt leben).
Es wird mit einem systemisch-familienorientierten Beratungsansatz gearbeitet, um Konsumierende, vor allem aber auch Eltern als Betroffene, Hilfesuchende und wichtige Partner*innen im Beratungsprozess zu unterstützen und Eltern in ihrer Elternkompetenz zu stärken.
Durch die professionellen Berater*innen sind Jugendliche meist nur kurzfristig zu erreichen und brechen die Beratungsangebote dann schnell ab. Über ihre Eltern aber sind sie permanent erreichbar und beim Jugendlichen kommt die Hilfe auch bei einem Abbruch an.
Termine
*nach telefonischer Vereinbarung unter: 03641/ 22 18 0
*oder über E-Mail: psbs-jena@sit-online.org

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IKOS Jena

IKOS Jena, das Beratungszentrum für Selbsthilfe, ist die erste Adresse für interessierte Menschen in und um Jena, wenn es um das Thema Selbsthilfe geht.

Die MitarbeiterInnen der IKOS

  • beraten und informieren Interessierte zum Thema Selbsthilfe
  • vermitteln Kontakte zwischen interessierten Menschen und Selbsthilfegruppen
  • begleiten Neugründungen von Gruppen
  • beraten und unterstützen bestehende gesundheitsbezogene und soziale Selbsthilfegruppen
  • fördern den Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Gruppen und vernetzen bestehende Angebote
  • vertreten die Interessen der Selbsthilfegruppen, -initiativen und -organisationen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • sind Partner für professionelle MitarbeiterInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich
  • gewährleisten hohe Qualitätsstandards in der Beratung
  • erfüllen eine Netzwerkfunktion

Selbsthilfegruppen und Hilfsangebote in und um Jena im Überblick:

Handicap / Einschränkung:

Behindertensport
Blinde und sehbehinderte Menschen
Erwachsene CI-Träger
Gehörlose Menschen
Kleinwuchs (überregional)
Körperbehinderung
Lippen-Gaumen-Fehlbildungen
Netzhautablösung/-degeneration
Party People Incl. (junge Menschen
mit Einschränkung)
REHA-Fit
Rollende Bürger*innen
Schwerhörigkeit
Selbstbestimmtes Leben behinderter
Menschen

Krankheit:

Adipositas/Übergewicht
AIDS
Akustikus Neurinom
Aphasiker
Allergie

Asthma/COPD

Borreliose
Brandverletzte Menschen
Colitis ulcerosa
Angehörige Demenz
Diabetiker
Dialyse/Nierentransplantierte
Endometriose (überregional)
Epilepsie
Fibromyalgie
Forum Gehirn (überregional)
Frauenselbsthilfe Krebs
Harnblasentumor
Hirnschädigungen
IKOS-Chor (versch. Handicaps)
Jüngere Herzkranke (JEMAH/überregional)
Junge Menschen mit MS
Kehlkopfoperierte (überregional)
Klinefelter Syndrom (überregional)
Kontinenz/Inkontinenz
Krebserkrankungen
Leberzirrhose/-transplantation
Lungenkrebs
Lungensport
Menschen mit chronischen Schmerzen
Morbus Bechterew
Mukoviszidose (Gera/Jena)
Multiple Sklerose
Narkolepsie (überregional)
Neurodermitis
Neurofibromatose/Morbus Recklinghausen
Osteoporose
Pankreatektomie (überregional)
Parkinson
Plasmozytom/Multiples Myelom/Lymphom
Polyneuropathie
Polio
Prostatakrebs
Rheuma
Schilddrüsenerkrankungen
Schlaganfall
Sepsis (überregional)
Sportgruppe ADDI FIT FOR FUN
Stomaträger (ILCO)
Tinnitus
Vestibularis Schwannom
Vitiligo - Weißfleckenkrankheit
(Wach-) Komapatienten (überregional)

Eltern / Kinder:

Autismusspektrumsstörung
Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche
Eltern beraten Eltern - Elternmentoren für Familien mit Kindern mit Förderbedarf
Eltern von Kindern mit Down-Syndrom
Eltern von hochbegabten Kindern
Eltern von krebskranken Kindern
Eltern von verhaltensauffälligen/seelisch erkrankten Kindern
Eltern von Kindern mit Legasthenie oder
Dyskalkulie
„Grünes Herz“ - Verein Herzkind (überreg.)
Hilfe für das autistische Kind (überregional)
INTENSIVkinder (schwerstpflegebedürftig)
neuroKind (mehrfach behinderte Kinder)

Frauen:

Frauen in Not
Frauenzentrum
Kreativ-Café

Psychiatrische Diagnosen:

Angehörige von psychisch Kranken
Angst und Depressionen
Beschwerdestelle für Psychiatrie
Depressiv erkrankte Menschen
Freizeitclub für psychisch Kranke
Gruppe Halle - Frauen
Männerselbsthilfegruppe
Panik-Angst-Depression (PAD)
Postpartale Depression/Psychose
Psychiatrieerfahrene Menschen
Psychisch Kranke – „Lichtblick“
& „Sonnenaufgang“
Schizophrenie
Soziale Phobie

Abhängigkeitsverhalten:

Al-Anon Familiengruppen Alkoholerkrankte,
drogen- und medikamentenabhängige Menschen/auch Angehörige
Anonyme Alkoholiker
Anonyme Sexaholiker
Blaues Kreuz - Alkoholerkrankung
Elternselbsthilfe für suchtgefährdete und
-abhängige Töchter und Söhne
Essstörungen/auch Angehörige
„Hilfe zur Selbsthilfe“ Begegnung Jena:

  • Gruppen für Menschen mit Alkohol-
  • und Medikamentenabhängigkeit
  • Angehörigengruppe
  • Tagesstätte für Suchtkranke
  • Kontaktcafé

Psychosoziale Themen / besondere soziale Situationen:

ADHS - Kinder und Erwachsene
Adoption/Erwachsene Adoptierte
Alleinerziehende Mütter und Väter
Ambulanter Kinderhospizdienst
Analphabetismus
Arbeitslose Menschen
Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt
Begegnung und Bildung in der nachberuflichen Lebensphase
Erstbesuchsdienst nach Geburt
Flüchtlingshilfe
Geburtshaus
Grüne Damen und Herren
Homosexualität
Hospiz:

  • Geschwister kranker Kinder
  • Kinder krebskranker Eltern
  • Kindertrauergruppe
  • Jugendtrauergruppe
  • Trauergruppe für junge Erwachsene
  • Trauercafé
  • Verwaiste Eltern

Initiative für verwaiste Familien
Interkulturelle Öffnung
Jugendliche Migrant*innen
Krisen rund um die Geburt
Menschen ohne bezahlte Beschäftigung
Menschen und Asyl
miteinAnderS - Aufklärungsprojekt
Notfallseelsorge
Opfer rechtsextremer Gewalt
Pflegestützpunkt
Queerparadies – Student*innen und Geschlechtsidentität
QueerWeg – schwul-lesbischer Verein
Scheidungskinder
Senior*innen im Gespräch
Spätaussiedler*innen und Kontingentflüchtlinge
Sprachverwender – schreibende Menschen
Sternenkinder-Café
Straßenzeitung „Notausgang“
Tauschringe
Transsexualität
Väteraufbruch für Kinder
Weisser Ring – Opferhilfe

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Die Jenaer Selbsthilfe und IKOS sagen Danke für die sehr gute Zusammenarbeit und finanzielle Förderung.

Wir danken der GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Thüringen für die stetige finanzielle Förderung und ideelle Unterstützung.

 

  

Seit 1991 wird die Jenaer Selbsthilfe durch die AWO getragen. Danke für die wertschätzende und zuverlässige Unterstützung.

Eine stetige Unterstützerin - Stadtwerke Energie Jena-Pößneck

Seit vielen Jahren wird das Ehrenamt in der Jenaer Selbsthilfe durch die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck gestärkt - für die Durchführung von Selbsthilfetagen, bei der Ausrichtung von Dankesveranstaltungen für Menschen im Ehrenamt, bei der Herausgabe der Selbsthilfezeitung "CHANCE"...
Herzlichen Dank für dieses Sponsoring!


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