Selbsthilfegruppe für Menschen mit Hirntumoren (speziell Glioblastom/Astrozytom)

Wir suchen auf diesem Weg Menschen, die mit der Diagnose Hirntumor, im Speziellen Glioblastom oder Astrozytom leben. Grundsätzlich geht es uns darum mit dieser schwerwiegenden Diagnose nicht allein zu sein, sich über gerade laufende oder mögliche Therapien (OP, Bestrahlung, Chemo, Optune, alternative Therapien), das eigene Befinden, Ängste und Hoffnungen austauschen zu können. Keiner sollte in solch einer Situation allein sein und gerade der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, die eigene Situation besser einschätzen zu können und vor allem sich nicht allein zu fühlen. Denn häufig können auch nahe Angehörige oder Freunde sich nicht wirklich in die Situation hineinversetzen, die man gerade durchlebt. 

Ein Austausch kann sehr gern per Telefon/Chat oder Mail erfolgen. Später können auch im Rahmen der Möglichkeiten Treffen hinzukommen. 

Bei Interesse bitte melden: Nadine Möbius 
Tel.: 0179 2427265
Mail: nadine.moebius@gmx.net

Selbsthilfegruppe Stotterer

Stottern führt zu Einsamkeit und Isolation. Es kostet Dich einen Teil Deines schönen Lebens. Neben Therapien beim Logopäden hilft die Teilhabe an einer Selbsthilfegruppe. Die Stotterer-Selbsthilfe ist in Deutschland breit aufgestellt. Mit vielfältigen Seminaren und Veranstaltungen durch den Bundes- und die Landesverbände kann jeder seine Einstellung zum Stottern und Symptome verändern. Werde auch ein Teil dieser großen Familie und finde Freunde, denen es ebenso geht. Ein erster Schritt kann die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Jena sein. Das Gespräch und der Erfahrungsaustausch, zum Beispiel über Therapien, können sehr bereichernd sein.

Stottern ist nicht heilbar, aber positiv veränderbar. Mache den ersten Schritt und melde Dich.

Bei Interesse bitte melden: IKOS Jena, Kastanienstraße 11, Lobeda-Ost 
Tel.: 03641 8741160 
Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Cannabisnutzung als Medizin - Cannabis Patientenhilfe Mittelthüringen

Im Jahr 2017 beschloss die Bundesregierung Cannabis als Medizin durch eine Änderung im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) leichter zugänglich zu machen. Am 17.03.2017 trat die Gesetzesänderung in Kraft und Cannabis wurde von der Anlage 1 in die Anlage 3 des BtMG überführt. Der Hintergrund ist, dass die Bundesregierung den medizinischen Nutzen von Cannabinoiden der Bevölkerung zugänglich machen wollte. Cannabis und darauf basierende Arzneimittel wurden somit für eine Vielzahl von Erkrankungen verschreibungsfähig und können so für viele Menschen eine echte Behandlungsalternative darstellen.

Vor der Gesetzänderung hatten über 1.000 Patienten eine Erlaubnis zur Verwendung von Cannabisblüten aus der Apotheke. Die Inhaber einer Erlaubnis mussten nachweisen, dass Cannabis das einzige Mittel ist, was ihnen wirklich hilft. Vom Wissen dieser „Experten in eigener Sache“ möchten wir andere Betroffene vor Ort profitieren lassen. Die „Cannabis-Patientenhilfe Mittelthüringen“ arbeitet eng mit der „Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V. (ACM e. V.)“ zusammen. Diese setzt sich als gemeinnütziger Verein seit 1997 für die medizinische Nutzung von Cannabis auf wissenschaftlicher Basis ein.

Die „Cannabis-Patientenhilfe Mittelthüringen“ fokussiert sich ausschließlich auf den medizinischen Nutzen von Cannabis, ist parteilos und befasst sich nicht mit politischen Themen jenseits der medizinischen Nutzung von Cannabis und Cannabinoiden.

Sie steht für wissenschaftlichen Austausch, Informationsweitergabe und konkrete Hilfe für betroffene Menschen und deren Familien.

Ziele der Cannabis Patientenhilfe Mittelthüringen

- regelmäßige Treffen organisieren, die einen Austausch von Erfahrungswerten zum Thema Cannabis als Medizin zwischen  Patienten gewährleisten
- zu Möglichkeiten der Therapie (Tabletten, Spray, Inhalation), möglichen Nebenwirkungen, Risiken etc. informieren
- zu praktischen Aspekten einer Behandlung mit Cannabis basierten Medikamenten (z. B. Dosierung, Art der Anwendung) informieren
- bezüglich aufkommender rechtlicher Fragestellung (z. B. Anträgen, Reisen, Fahrerlaubnis) beistehen

Es erfolgt keine Rechtsberatung!

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V. (ACM) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Patienten, Ärzte, Apotheker, Juristen und andere Interessierte aus Deutschland und der Schweiz organisieren. Sie tritt für die medizinische Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden ein. Mitglieder der ACM sind automatisch auch Mitglieder der IACM, einer internationalen wissenschaftlichen Gesellschaft.

Kontakt Deutschland:
Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V.
Bahnhofsallee 9
32839 Steinheim
Tel.: 05233 9539213
Mail: info@cannabis-med.org
www.cannabis-med.org 

Cannabis Patientenhilfe Mittelthüringen
Ansprechpartner:
Matthias Stelzer
Mail: matthias.stelzer@acm-patientenhilfe.de
Daniel Benthaus
Mail: daniel.benthaus@acm-patientenhilfe.de

Treffen und Termine nach Vereinbarung

Unsere Treffen in Thüringen ab 2020:

an jedem zweiten Samstag im Monat, 14:00 - 17:00 Uhr, Gruppenraum 2 / 1. Etage
bei IKOS Jena - Beratungszentrum für Selbsthilfe
Träger: AWO RV Mitte-West-Thüringen e. V.
AWO-Zentrum Lobeda
Kastanienstraße 11
07747 Jena
Tel.: 03641 8741160 / 8741161
Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de
www.selbsthilfe-in-jena.de

Falls Sie Interesse an diesem Thema haben sollten oder auch jemanden kennen, der sich informieren oder beteiligen möchte, sind Sie herzlich willkommen und können diese Info gern weitergeben.



Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige

Ich liebe meine Frau, und wir hatten einen Traum von der Zukunft, unserer Zukunft. Hoffnungsvoll sind wir ins gemeinsame Leben gestartet..., dann kam die Krankheit dazwischen.
Eine Odyssee von Arzt zu Arzt begann und brachte uns später das Wissen zur Krankheit. Was aber, wenn es in Deutschland genau dafür kaum Infrastruktur gibt, keine Hilfe, weil zu selten und zu teuer?
Die Kinder brauchen die Mutter, ich brauche meine Partnerin - ein harmonisches gemeinsames Leben ist kaum mehr möglich. Alles hängt an mir, mein Leben zerfällt in Teile... Ich liebe meine Frau und meine Kinder, und trotzdem würde ich manchmal am liebsten schreiend weglaufen. Arbeit und Familie und zum Großteil meine kranke Partnerin bestimmen meinen Tag - freie Zeit bleibt mir nicht wirklich, Hobbys und Freundschaften kann ich nicht pflegen. Was mache ich mit meinem Bedürfnis nach Freiheit, wie kann ich die Ketten sprengen? Meine Familie braucht mich - kann ich diesem Anspruch überhaupt noch genügen? Wird meine Kraft reichen?
Es gibt für uns wenig gute Aussichten für die Zukunft. Die Pflege ist in Deutschland eine Katastrophe. Wir haben keine finanzielle Sicherheit mehr. Viele Sorgen treiben uns um, und trotzdem sind da auch immer wieder Momente des kleinen Glücks.
Kann sich irgendjemand in meine Situation reindenken? Oder erlebt jemand vielleicht gerade Ähnliches und kann damit nicht wirklich gut umgehen? Hat jemand Lust und etwas Zeit, sich mit mir und anderen Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen, dass wir uns Mut zusprechen und Quellen zum Energietanken suchen und finden?
Es wäre toll, wenn es uns gelänge, eine Gruppe interessierter Menschen zusammenzuführen, die an einem geschützten Ort regelmäßig in einen Austausch treten können. (Alles bleibt anonym, wir bestimmen die Themen.)


Bei Interesse bitte melden: IKOS Jena, Kastanienstraße 11, Lobeda-Ost 
Tel.: 03641 8741160 
Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Polyneuropathie - PNP

Kurz ,,PNP,, genannt, ist eine Gruppe von Erkrankungen, welche die peripheren Nerven betreffen. Die peripheren Nerven enthalten motorische, sensible und vegetative Nervenfasern, die das Rückenmark mit den Muskeln, den Sehnen, den Gelenken, Knochen und den inneren Organen verbinden. Bei deren krankhafter Schädigung kann es dementsprechend zu Lähmungen, Empfindungsstörungen und vegetativen Störungen kommen.

Ein Anliegen zukünftiger Gruppentreffen kann darin bestehen, uns gegenseitig Hilfestellung zum Umgang mit der Krankheit PNP zu geben.

Aus diesem Grund suchen wir Betroffene, die an einem  regelmäßigen Zusammenreffen interessiert sind.

Wir freuen uns über jeden, der den Weg zu uns findet.

Erstkontakt: IKOS Jena, AWO Zentrum Lobeda Ost, Kastanienstraße 11, 1. Etage, Tel. 03641 8741160 oder

Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für Treffen. das erste Treffen der Gruppe findet am 27.05.2019 um 17 Uhr in den räumen der IKOS statt.

Erfahrungsaustausch für Angehörige von Menschen mit Demenz

Der Pflegestützpunkt Jena und das Seniorenbüro bieten Angehörigen von Menschen mit Demenz die Möglichkeit, sich in lockerer Runde auszutauschen. Das Treffen findet jeden 3. Montag im Monat um 14:00 Uhr im Pflegestützpunkt in der Goethe Galerie (Büroaufgang B, 2. Etage) statt. Das Angebot ist ein offener Treff für den Erfahrungsaustausch und steht pflegenden Angehörigen sowie Interessierten frei. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich. Die Angehörigen sind unter sich und können die Treffen nach ihren Wünschen gestalten. Bei Bedarf werden Fachvorträge vermittelt. Beratung zum Thema Pflege und Betreuung kann während der Sprechzeit im Pflegestützpunkt in Anspruch genommen werden. Zur Anpassung der Wohnung, um die Pflege zu erleichtern, kann die Wohnberatung aufgesucht werden. Sie berät auch zu einem Umzug. Im Pflegestützpunkt können sich aber nicht nur Angehörige melden, sondern auch Betroffene, die sich gern mit anderen Erkrankten austauschen möchten.

Gruppentreffen finden an jedem 3. Montag im Monat um 14:00 Uhr im Pflegestützpunkt in der Goethe Galerie statt.

Myotone Dystrophie (DM)

Wir möchten Betroffene ansprechen, die DM I (Curschmann-Steinert) und DM II (PROMM) haben, zur Gründung eines Gesprächskreises für die myotone Dystrophie (DM) anregen und zum Erfahrungsaustausch und eventueller Hilfestellung bei Anträgen und Hilfsmitteln unterstützend zur Seite stehen.

DM I und DM II beweisen sich durch eine charakteristische Veränderung des Erbgutes, es ist eine autosomal dominant vererbte neuromuskuläre Erkrankung.

Beides ist eine Multisystemerkrankung, denn neben Muskeln können weitere innere Organe betroffen sein.

Dazu gehören:  Skelettmuskulatur, Magen/Darm, Herz, Geschlechtsorgane, Lunge, Immunsystem, Gehirn/Nervensystem, hormonelles System, Haut, Auge.

Der Unterschied zwischen DM I und DM II ist folgender:

Bei DM I (Curschmann-Steinert) sind die Kernsymptome eine Muskelschwäche, eine verzögerte Muskelspannungshemmung (Myotonie) und eine frühe Augenlinsentrübung (grauer Star).

Bei DM II (PROMM) ist eine rumpfnahe (proximale) Muskelschwäche, Muskelschmerzen (Myalgien) oder eine Trübung der hinteren Augenlinsenkapsel (grauer Star), meist vor dem 50. Lebensjahr.

Wer Interesse hat, sich mit Betroffenen auszutauschen, meldet sich bitte bei IKOS.

Erstkontakt: IKOS Jena, AWO Zentrum Lobeda Ost, Kastanienstraße 11, 1. Etage, Tel. 03641 8741160 oder

Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für Treffen.