Selbsthilfegruppe zur Suizidprävention

"Der eigene Glaube ist unsere Kraft"

"Vergiss nicht, wie wertvoll DU bist"

Wie oft warst du schon an diesem Punkt, an dem du dir gewünscht hast, nichts mehr fühlen zu müssen? Kein Schmerz, kein Hass, keine Trauer? Wie oft hast du gedacht, es geht nicht weiter und du möchtest aufgeben? Der Moment, an dem Glauben und Hoffnung ein Fremdwort für dich waren? Dieser Moment, als du versucht/oder darüber nachgedacht hast, der Tod sei der einzige Ausweg? Du kannst mit niemandem so richtig darüber reden und fühlst dich allein mit deinen Gedanken? Oder du hast einen Ausweg gefunden und möchtest deine Erfahrungen teilen?

Dann bist du hier richtig.

Ich möchte in einer Zeit, in der Suizid als Schwäche gilt, ein Zeichen setzen und dazu stehen, dass dieser Weg viel Mut und Kraft kostet.

Das Ziel dieser Selbsthilfegruppe ist, zu zeigen "WIR sind nicht alleine" und vor allem aber das "WIR es schaffen können". Wir sollen uns austauschen, Erfahrungen teilen, uns Kraft geben und vor allem "WEITERMACHEN"!

Ich konnte mich aus diesem Strudel befreien und hoffe, dass ich andere damit erreichen kann, sich selbst nicht aufzugeben.

Wenn ihr Interesse habt, dann bitte den Erstkontakt über:
Ansprechpartnerin: Jil

Tel.0171 53 49 785

E-Mail: info@dereigeneglaubeistunserekraft.de

oder über die IKOS Jena
Frau Brenning & Frau Wiesner, Tel. 03641 8741161
E-Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

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Skoliose-Kennenlernen und Austauschen in einer Selbsthilfegruppe

Wir informieren heute über ein weiteres Selbsthilfe-Thema, das sich in Jena und Umgebung etabliert:

Es gibt in Jena eine Kontaktstelle für Menschen mit Skoliose. Hier geht es um Informationen, Kontakte, Austauschmöglichkeiten für Menschen mit Wirbelsäulenfehlbildung, die den ganzen Organismus beeinträchtigen kann.

Falls Sie Fragen zu Skoliose und ihre Behandlungsmöglichkeiten haben und/oder eventuell andere Betroffene suchen, können Sie sich gern per E-Mail hier melden:

jena@bundesverband-skoliose.de

Die Kontaktstellen des Bundesverbandes Skoliose-Selbsthilfe e. V. sind erste Ansprechpartner vor Ort, um Anfragen zu beantworten und Erstinformationen des Bundesverbandes weiterzugeben. 

Ich bin nicht allein: Für viele Betroffene mit Skoliose ist diese Erfahrung ganz besonders wichtig. Deshalb kommt den Selbsthilfegruppen eine so große Bedeutung zu. Hier kann man sich kennenlernen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Spaß haben. Melden Sie sich gern bei der IKOS oder an oben stehende E-Mailadresse, wenn auch Sie betroffen und am Aufbau eine Selbsthilfegruppe interessiert sind.

 Und hier gibt es eine breite Palette an Informationen seitens des Bundesverbandes:

https://www.bundesverband-skoliose.de/

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Radikale Therapie

Therapie ohne Therapeut*in mit klaren Regeln und Tools

Hast du Lust auf eine Therapie ohne Therapeut*in?
Mit klaren Regeln und Tools, die dich auch sonst im Leben unterstützen können?
Auf eine Gruppe, die Zeit und Raum bietet für selbstbestimmte Therapie?
Die Unterstützung bietet?

In dieser Gruppe ist Raum für deine Themen und Wünsche, für deine eigene Entwicklung.
Dafür, psychische Themen und die dahinter liegenden strukturellen Machtverhältnisse zu betrachten und zu bearbeiten.
Hier kannst du deine Ängste, Befürchtungen, Unsicherheiten, Frust, Wut und Traurigkeit zeigen und bearbeiten.
Freude fühlen und dich feiern.
Dir gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung geben und geben lassen. Dir Raum geben für „nein“ und „ja“ und für „ich weiß es nicht“. Deinen Körper spüren, in Körperkontakt gehen.

Radikale Therapie in der Praxis heißt, sich zu acht bis zwölft ein Jahr lang wöchentlich zu treffen.
Grundlegende Prinzipien und klare Abläufe sorgen für Sicherheit.
Die Sitzungen werden wechselnd von allen geleitet. Die nötigen Techniken und Regeln werden in zwei Startwochenenden von Erfahrenen vermittelt. 

Bitte melden Sie sich bei Interesse an rt-jena@riseup.net. Wir freuen uns auf Sie!

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Gründung Selbsthilfegruppe für ME/CFS-, Long-Lyme- und Long Covid-Betroffene und deren Angehörige

Wir sind eine kleine Gruppe von Personen, die seit langem mit zunehmender Erschöpfung, diversen Schmerzen und Ausfallerscheinungen zu kämpfen haben. Wir haben festgestellt, dass die "Grenzüberschreitung" - also der Versuch sich "zusammenzureißen", sich stärker zu belasten - in der Regel die Situation sogar schlimmer macht.

Zu uns gesellen sich nun auch die, die nach einer Covid-19-Erkrankung identische Symptome entwickelt haben.

Unser Hauptanliegen ist die Information und der Austausch, da wir uns von einem großen Teil der Gesellschaft, aber auch vom überwiegenden Teil der Mediziner als "Hypochonder" oder "Simulanten" verunglimpft fühlen. 

 "Psychosomatisch" steht bei uns seit vielen Jahren ganz oben auf der Liste zur Wahl zum Unwort des Jahres. Wir sind der Meinung, dass sich damit die Mediziner und die Kranken- und Rentenkassen aus der Verantwortung stehlen, statt eine vollständige Diagnostik durchzuführen, um dann mit uns bei den Trägern eine sinnvolle Behandlung zu erstreiten.
Gern wird eine Depression diagnostiziert und zur Ursache der körperlichen Einschränkungen erklärt, obwohl die serologischen Laborwerte ein sicheres Indiz dafür sind, dass es umgekehrt ist.

Dringend benötigte Helfer und Pflegekräfte werden von den Trägern nicht zugesprochen, da viele Mediziner nicht den dazu nötigen Diagnoseschlüssel finden, bzw. gibt es den scheinbar absichtlich nicht, da "Hypochonder" und "Simulanten" ja keine Unterstützung bekommen dürfen. 

Wir denken, unsere Verbitterung ist durchaus gerechtfertigt. Viele von uns leben in sozialer aber auch finanzieller Armut, da für Kontakte die Kraft fehlt und auch die Kraft, gegenüber Ämtern unsere Rechte zu vertreten und einzufordern. 

Da wir alle nur begrenzt über Ressourcen verfügen, können wir heute noch nicht sagen, wann und wie ein Gruppentreffen stattfinden kann.

Wir hoffen sehr, dass uns hier Angehörige von Betroffenen unterstützen können und in der neu zu gründenden Selbsthilfegruppe sind ausdrücklich auch Long-Lyme (anhaltende Borreliose) und Long-Covid-Patient*innen zum Austausch willkommen.

Fühlen auch Sie sich allein gelassen, nicht verstanden, nicht akzeptiert? Sind Sie zunehmend isoliert und leiden unter dieser sich stetig verschlechternden Lebenssituation? Dann melden Sie sich gern bei uns.
Bitte nehmen Sie vorerst Kontakt mit dem Büro des IKOS in Jena auf. Die Mitarbeiterinnen werden uns Ihre Anfrage weiterleiten, so dass wir uns bei Ihnen melden können. Oder Sie melden sich direkt bei Stefan, aber bitte mit Anmeldung eines Gesprächstermins per SMS unter 01522-685858-1.  

Viel Kraft wünschen

Stefan und Christine

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Twice Exceptional Thüringen – Hochbegabte Erwachsene mit Begleitstörungen

Hallo, wir sind eine 2022 gegründete Selbsthilfegruppe und suchen Interessenten/Mitglieder, die die Kriterien für das hierzulande kaum bekannte Konzept 2e erfüllen. Das heißt, dass sie:
-1. einen begründeten Verdacht auf Hochbegabung haben (d.h. im Rahmen einer professionellen
 Intelligenztestung bei mindestens einem Test einen Wert von 130 oder höher erreicht haben)
-2. gleichzeitig mit chronischen psychischen Problemen wie z.B. Bipolarer Störung, oder
 neuronalen Entwicklungsstörungen, wie z.B. ADHS zu kämpfen haben. Doch was genau ist 2e?

Vereinfacht gesagt, meint 2e das gleichzeitige Zusammentreffen von in mindestens einem Bereich auftretender Begabung von im schulisch-akademischen Feld benötigten Fähigkeiten mit einer (2e) oder mehreren (3e, 4e usw., was dann mit multi-exceptional bzw. mehrfach außergewöhnlich bez. wird) einen am lernen bzw. arbeiten signifikant behindernden Diagnosen. Die Begabung kann im geistig/mentalen Bereich (z. B. wenn jemand besonders gut in einem bestimmten Schul- bzw.  Ausbildungsfach oder auch eine besonders hohe sog. fluide Intelligenz hat) oder auch rein körperlich sein (z. B. wenn jemand besonders athletisch ist oder eine hervorragende Trainingskapazität hat). Die Behinderungen können explizite (z. B. Rechenschwäche) und implizite Lernstörungen sein (z.B. schwere psychische Erkrankungen oder neuronale Entwicklungsstörungen).

Menschen, die die Kriterien für 2e erfüllen sind besonders schwer zu diagnostizieren und sind z. B. sehr anfällig für Underachievement. Ich selbst hatte z. B. zeitweise auf Grund von genetischen wie Umwelteinflüssen nur einen qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Uns geht es um den gleichberechtigten Austausch Betroffener bzgl. Bewältigungsstrategien, Medikamenten, Erfahrungen usw. Ich persönlich habe das Gespräch über die biographischen Hintergründe Betroffener genossen und glaube, dass es anderen ebenso ergeht. Ich bin Frank U., 1982 in Jena geboren und Gründer der SHG, habe eine Aus- und Weiterbildung zum Systemingenieur für (IT)Netzwerke, beschäftige mich aber spätestens seit meiner Diagnose mit
Autismus-Spektrum-Störung (hfASD) in 2012 und einer im Rahmen eines psychisch/mentalen Zusammenbruchs in 2016 gestellten Diagnose, die aber inzwischen als geheilt gilt, fast ausschließlich mit psychischer wie physischer Gesundheit, und möchte andere unterstützen, aber auch von Mit-Betroffenen weiter lernen.

Kontakt: Frank U., quarzium@web.de

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Bipolare Störung

"Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren." (ICD 10)

Kennst Du (ver)brennende Höhen wie bleierne Täler? Wirkt sich ihr Kontrast, bisweilen im stündlichen Wechsel, wie ein roter Faden auch durch Dein Leben - lebst du mit einer bipolaren Diagnose? Und siehst Du in einem Austausch mit Menschen, die wie Du nach Ihrer Mitte streben eine zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung? Dann fühle Dich eingeladen mit uns einen offenen und vertrauensvollen Raum zu gestalten, in dem Wir unser Erleben teilen, Erfahrungen spiegeln und neue Impulse finden können!   

Wer Interesse an diesem Gruppen-Miteinander hat, meldet sich bitte bei Felix unter shg_bipo_jena@posteo.de
Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für Treffen.


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Unerfüllter Kinderwunsch

Bereits seit 2017 gibt es die "World Childless Week", ursprünglich angedacht als ein Zeitraum, in dem der breiten Öffentlichkeit das Problem des unerfüllten Kinderwunsches nähergebracht wird, und der auch zu mehr Verständnis für die vom Thema Betroffenen führt. Wir wollen Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch in einer Selbsthilfegruppe zusammenbringen, die sich bei IKOS in geschützten Gruppenräumen oder an anderer Stelle regelmäßig treffen können und in einen Austausch kommen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der IKOS.

Tel.: 03641 8741-160 oder -161

E-Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

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Elternkreis für suchtgefährdete und suchtkranke Töchter und Söhne

Angehörige mit einer Suchterkrankung stellen für Familienangehörige (u. a. Eltern, Ehepartner) eine große Belastung dar. Meist besteht die Abhängigkeit über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte, und die betroffenen Familienmitglieder geraten oft an ihre Grenzen. Sie schwanken zwischen Verständnis, Mitleid aber auch Wut, Verzweiflung und völliger Hilflosigkeit. Hinzu kommen heftige Gefühle der Scham, des Versagens und Andersseins. Viele Vorwürfe machen sich breit: „Was war falsch, was haben wir übersehen, wann ging es los und warum gerade wir?“ Sehr wichtig ist, dass man sich aus diesem Teufelskreis herausbegibt, Hilfe annimmt und vor allem die Schuld nicht (nur) bei sich selber sucht. Ich habe es als eine große Hilfe empfunden, mich mit betroffenen Eltern auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, zu trösten oder einfach nur einander zuzuhören.
Dieser Elternkreis wird sicherlich nicht unsere Probleme vollständig lösen und unsere Kinder heilen. Aber er hilft uns, stark zu sein bzw. zu werden, nicht aufzugeben und trotz dieser schwerwiegenden Erkrankung in der Familie ein lebenswertes Leben zu führen.

Unsere Zielgruppe: Eltern, deren Kinder (gleich wie alt diese sind) illegale und legale Drogen konsumieren.
Unser Anliegen ist es, uns gegenseitig aufzurichten, Unterstützung zu finden und Erfahrungen auszutauschen. Wir wissen, dass wir uns zuerst selbst helfen müssen, um auch eine Stütze für die Kinder zu sein.
Durch die Wahrung der absoluten Anonymität können wir über unsere Probleme sprechen, die in der Öffentlichkeit leider noch zu stark tabuisiert werden.
Neue Eltern sind jederzeit willkommen.

Kontakt:

IKOS Jena - Beratungszentrum für Selbsthilfe
AWO Zentrum Lobeda
Kastanienstraße 11
07747 Jena
Tel.: 03641 8741161
E-Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für die Treffen.


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Neue Selbsthilfegruppe in Jena für junge Erwachsene, die einen nahe stehenden Menschen durch Suizid verloren haben

Ein Suizid verändert das Leben der Hinterbliebenen grundlegend. Es gibt ein "davor" und ein "danach". Nichts ist mehr so wie es war. Der Schmerz des Verlustes geht oft einher mit der Frage nach dem Warum, dem Verlassensein, mit Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen; ein Chaos der Gedanken und Gefühle bricht herein. Das mühsam gelegte "Lebensmosaik" ist zerstört, die Einzelteile müssen neu gelegt werden. Es kann nichts mehr ungeschehen gemacht werden, aber Möglichkeiten, damit weiter zu leben, findest du leichter zusammen mit anderen. Das Wort, das einem hilft, kann man sich selbst oft nicht sagen.

AGUS e.V. versteht sich mit seinem Angebot nicht als Ersatz für medizinische oder therapeutische Hilfen, sondern als wichtige Ergänzung. Der Austausch unter Betroffenen, die im wahrsten Sinne des Wortes "mitfühlen" können, ohne im gemeinsamen Leid zu versinken, ist eine wesentliche Hilfe bei der Verarbeitung eines Suizides. Junge Erwachsene suchen den Austausch bevorzugt mit Gleichaltrigen.

Du findest bei uns, bitte nach vorheriger Kontaktaufnahme, offene Gruppentreffen 1x monatlich für erwachsene Suizidtrauernde bis ungefähr Mitte 30, einen geschützten Gruppenraum, Selbstbetroffene, keine Psychologen oder Pressevertreter, religiöse/weltanschauliche Unabhängigkeit, Vertraulichkeit, Achtsamkeit, Unverbindlichkeit, keine Wertung.
Kontakt über:

https://www.agus-selbsthilfe.de/

oder

ikos@awo-mittewest-thueringen.de


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Selbsthilfegruppe für Psychose-gefährdete sucht Mitglieder

Hallo, wir sind eine in Gründung befindliche Selbsthilfegruppe bei der IKOS Jena und suchen Interessenten/Mitglieder, die eine Veranlagung für Psychosen haben oder schon mal eine entsprechende Diagnose hatten (letzteres Schizophrenie oder Schizoaffektive Störungen).

Zu den bekanntesten Symptomen einer Schizophrenie gehören Halluzinationen und Wahnvorstellungen, es gibt aber auch sog. Ich-Erlebnisstörungen. Doch diese sog. Positiv-Symptome bilden sich recht rasch wieder zurück und sind v. a. auch medikamentös gut beherrschbar. Schwieriger sind die sog. Negativ-Symptome: Mangel an Energie, Schwung und Ausdauer, eine Art Aufmerksamkeitsstörung und Sprachverarmung sowie Gemütsverflachung unter anderem. Sie können den Betroffenen nicht nur erheblich beeinträchtigen, sie sorgen in seinem Umfeld auch für Irritation, Unmut, ja Ärger, weil man nicht weiß, dass es sich hier um eine krankhafte Reaktion und nicht nur um Desinteresse, Gleichgültigkeit, Arroganz oder ähnliches handelt.

Bei der Schizoaffektiven Störung handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Mischung aus Schizophrenen Symptomen mit Bipolarer Störung (ursprünglich als Manisch-Depressiv bezeichnet), beides jedoch nicht unbedingt vollumfänglich.

Bei der SHG geht es um den gleichberechtigten Austausch Betroffener bzgl. Bewältigungsstrategien, Medikamenten, Erfahrungen usw.

Erstkontakt:
IKOS Jena - Beratungszentrum für Selbsthilfe
Ansprechpartnerinnen IKOS Jena: Gabriele Wiesner und Bettina Brenning
Tel.: 03641 8741160 oder E-Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de oder SHG-Gründer: Frank U., E-Mail: quarzium@web.de


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Alleiniger Zwilling

Der Tod eines geliebten Familienmitgliedes hinterlässt immer eine große Lücke in unserem Leben. Zwillinge haben oft eine besonders innige Bindung. Der Schmerz den Zwillingsbruder oder auch die Zwillingsschwester zu verlieren - sei es noch vor der Geburt, in der Kindheit oder als Erwachsener - verfolgt die Betroffenen oft ihr Leben lang. Die neue Selbsthilfegruppe lädt Menschen, die ihren Zwilling verloren haben, ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es das Geschehene gemeinsam zu verarbeiten und sich gegenseitig zu bestärken, den Blick wieder nach vorn zu richten.

Interessenten können sich gern an die KISS wenden – Ehrlichstraße 3 (Zugang über Freiberger Straße 18), 01067 Dresden, telefonisch unter 0351 2061985 oder per E-Mail an kiss@dresden.de.


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Selbsthilfegruppe für Menschen mit Hirntumoren (speziell Glioblastom/Astrozytom)

Wir suchen auf diesem Weg Menschen, die mit der Diagnose Hirntumor, im Speziellen Glioblastom oder Astrozytom leben. Grundsätzlich geht es uns darum mit dieser schwerwiegenden Diagnose nicht allein zu sein, sich über gerade laufende oder mögliche Therapien (OP, Bestrahlung, Chemo, Optune, alternative Therapien), das eigene Befinden, Ängste und Hoffnungen austauschen zu können. Keiner sollte in solch einer Situation allein sein und gerade der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, die eigene Situation besser einschätzen zu können und vor allem sich nicht allein zu fühlen. Denn häufig können auch nahe Angehörige oder Freunde sich nicht wirklich in die Situation hineinversetzen, die man gerade durchlebt. 

Ein Austausch kann sehr gern per Telefon/Chat oder Mail erfolgen. Später können auch im Rahmen der Möglichkeiten Treffen hinzukommen. 

Bei Interesse bitte melden: Nadine Möbius 
Tel.: 0179 2427265
Mail: nadine.moebius@gmx.net


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Selbsthilfegruppe Stotterer

Stottern führt zu Einsamkeit und Isolation. Es kostet Dich einen Teil Deines schönen Lebens. Neben Therapien beim Logopäden hilft die Teilhabe an einer Selbsthilfegruppe. Die Stotterer-Selbsthilfe ist in Deutschland breit aufgestellt. Mit vielfältigen Seminaren und Veranstaltungen durch den Bundes- und die Landesverbände kann jeder seine Einstellung zum Stottern und Symptome verändern. Werde auch ein Teil dieser großen Familie und finde Freunde, denen es ebenso geht. Ein erster Schritt kann die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Jena sein. Das Gespräch und der Erfahrungsaustausch, zum Beispiel über Therapien, können sehr bereichernd sein.

Stottern ist nicht heilbar, aber positiv veränderbar. Mache den ersten Schritt und melde Dich.

Bei Interesse bitte melden: IKOS Jena, Kastanienstraße 11, Lobeda-Ost 
Tel.: 03641 8741160 
Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de


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Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige

Ich liebe meine Frau, und wir hatten einen Traum von der Zukunft, unserer Zukunft. Hoffnungsvoll sind wir ins gemeinsame Leben gestartet..., dann kam die Krankheit dazwischen.
Eine Odyssee von Arzt zu Arzt begann und brachte uns später das Wissen zur Krankheit. Was aber, wenn es in Deutschland genau dafür kaum Infrastruktur gibt, keine Hilfe, weil zu selten und zu teuer?
Die Kinder brauchen die Mutter, ich brauche meine Partnerin - ein harmonisches gemeinsames Leben ist kaum mehr möglich. Alles hängt an mir, mein Leben zerfällt in Teile... Ich liebe meine Frau und meine Kinder, und trotzdem würde ich manchmal am liebsten schreiend weglaufen. Arbeit und Familie und zum Großteil meine kranke Partnerin bestimmen meinen Tag - freie Zeit bleibt mir nicht wirklich, Hobbys und Freundschaften kann ich nicht pflegen. Was mache ich mit meinem Bedürfnis nach Freiheit, wie kann ich die Ketten sprengen? Meine Familie braucht mich - kann ich diesem Anspruch überhaupt noch genügen? Wird meine Kraft reichen?
Es gibt für uns wenig gute Aussichten für die Zukunft. Die Pflege ist in Deutschland eine Katastrophe. Wir haben keine finanzielle Sicherheit mehr. Viele Sorgen treiben uns um, und trotzdem sind da auch immer wieder Momente des kleinen Glücks.
Kann sich irgendjemand in meine Situation reindenken? Oder erlebt jemand vielleicht gerade Ähnliches und kann damit nicht wirklich gut umgehen? Hat jemand Lust und etwas Zeit, sich mit mir und anderen Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen, dass wir uns Mut zusprechen und Quellen zum Energietanken suchen und finden?
Es wäre toll, wenn es uns gelänge, eine Gruppe interessierter Menschen zusammenzuführen, die an einem geschützten Ort regelmäßig in einen Austausch treten können. (Alles bleibt anonym, wir bestimmen die Themen.)


Bei Interesse bitte melden: IKOS Jena, Kastanienstraße 11, Lobeda-Ost 
Tel.: 03641 8741160 
Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de


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Polyneuropathie - PNP

Kurz ,,PNP,, genannt, ist eine Gruppe von Erkrankungen, welche die peripheren Nerven betreffen. Die peripheren Nerven enthalten motorische, sensible und vegetative Nervenfasern, die das Rückenmark mit den Muskeln, den Sehnen, den Gelenken, Knochen und den inneren Organen verbinden. Bei deren krankhafter Schädigung kann es dementsprechend zu Lähmungen, Empfindungsstörungen und vegetativen Störungen kommen.

Ein Anliegen zukünftiger Gruppentreffen kann darin bestehen, uns gegenseitig Hilfestellung zum Umgang mit der Krankheit PNP zu geben.

Aus diesem Grund suchen wir Betroffene, die an einem  regelmäßigen Zusammenreffen interessiert sind.

Wir freuen uns über jeden, der den Weg zu uns findet.

Erstkontakt: IKOS Jena, AWO Zentrum Lobeda Ost, Kastanienstraße 11, 1. Etage, Tel. 03641 8741160 oder

Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für Treffen. 


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Erfahrungsaustausch für Angehörige von Menschen mit Demenz

Der Pflegestützpunkt Jena und das Seniorenbüro bieten Angehörigen von Menschen mit Demenz die Möglichkeit, sich in lockerer Runde auszutauschen. Das Treffen findet jeden 3. Montag im Monat um 14:00 Uhr im Pflegestützpunkt in der Goethe Galerie (Büroaufgang B, 2. Etage) statt. Das Angebot ist ein offener Treff für den Erfahrungsaustausch und steht pflegenden Angehörigen sowie Interessierten frei. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich. Die Angehörigen sind unter sich und können die Treffen nach ihren Wünschen gestalten. Bei Bedarf werden Fachvorträge vermittelt. Beratung zum Thema Pflege und Betreuung kann während der Sprechzeit im Pflegestützpunkt in Anspruch genommen werden. Zur Anpassung der Wohnung, um die Pflege zu erleichtern, kann die Wohnberatung aufgesucht werden. Sie berät auch zu einem Umzug. Im Pflegestützpunkt können sich aber nicht nur Angehörige melden, sondern auch Betroffene, die sich gern mit anderen Erkrankten austauschen möchten.

Gruppentreffen finden an jedem 3. Montag im Monat um 14:00 Uhr im Pflegestützpunkt in der Goethe Galerie statt.


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Myotone Dystrophie (DM)

Wir möchten Betroffene ansprechen, die DM I (Curschmann-Steinert) und DM II (PROMM) haben, zur Gründung eines Gesprächskreises für die myotone Dystrophie (DM) anregen und zum Erfahrungsaustausch und eventueller Hilfestellung bei Anträgen und Hilfsmitteln unterstützend zur Seite stehen.

DM I und DM II beweisen sich durch eine charakteristische Veränderung des Erbgutes, es ist eine autosomal dominant vererbte neuromuskuläre Erkrankung.

Beides ist eine Multisystemerkrankung, denn neben Muskeln können weitere innere Organe betroffen sein.

Dazu gehören:  Skelettmuskulatur, Magen/Darm, Herz, Geschlechtsorgane, Lunge, Immunsystem, Gehirn/Nervensystem, hormonelles System, Haut, Auge.

Der Unterschied zwischen DM I und DM II ist folgender:

Bei DM I (Curschmann-Steinert) sind die Kernsymptome eine Muskelschwäche, eine verzögerte Muskelspannungshemmung (Myotonie) und eine frühe Augenlinsentrübung (grauer Star).

Bei DM II (PROMM) ist eine rumpfnahe (proximale) Muskelschwäche, Muskelschmerzen (Myalgien) oder eine Trübung der hinteren Augenlinsenkapsel (grauer Star), meist vor dem 50. Lebensjahr.

Wer Interesse hat, sich mit Betroffenen auszutauschen, meldet sich bitte bei IKOS.

Erstkontakt: IKOS Jena, AWO Zentrum Lobeda Ost, Kastanienstraße 11, 1. Etage, Tel. 03641 8741160 oder

Mail: ikos@awo-mittewest-thueringen.de

Wir sichern Ihnen völlige Anonymität zu. Bei uns gibt es geschützte Gruppenräume für Treffen.


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